Social Media Marketing: 5 Tipps

Willkommen im 21. Jahrhundert! Die Welt hat sich in den letzten 25 Jahren stark verändert. Das Internet ist für jeden zugänglich, Smartphones gehören zum Alltag. Social Media Seiten wie Facebook, Twitter und Instagram haben einen enormen Einfluss auf Konsumenten und potentielle Kunden.

Höchste Zeit, den eigenen Social Media Auftritt auf Vordermann zu bringen. Hier sind 5 Tipps dafür.

Bevor überhaupt eine Kaufaktion stattfindet, informiert sich fast jeder über das Produkt, die Dienstleistung oder das Unternehmen online. Erste Eindrücke werden gesammelt, Konkurrenten miteinander verglichen.

Aus diesem Grund wird es immer wichtiger, dass sich Unternehmen in diesen Communities kompetent darstellen und sich vor allem etablieren.

1. Seien Sie ein Teil davon

Der wichtigste Schritt ist, überhaupt dabei zu sein.
Ihre Kunden sind in den sozialen Medien, ob Sie wollen oder nicht. Und sie werden sich dort über Sie unterhalten, ob Ihnen das gefällt oder nicht. Das klingt erstmal nicht so prickelnd, aber genau hier liegt Ihr großer Vorteil: Wenn Sie ein aktiver Teil dieser Community sind, können Sie auch aktiv die Inhalte steuern. Daher ist es wichtig, einen guten, professionellen, aber vor allem authentischen Eindruck auf Social-Media-Kanälen zu hinterlassen. Zeigen Sie sich also von ihrer besten Seite – und lassen Sie gerne ein bisschen Persönlichkeit durchblitzen.

Social Media immer und überall auf dem Smartphone
Social Media immer und überall auf dem Smartphone

 

2. Seien Sie ein „Freund“ und kein „Lieferant“

Wir sind alle soziale Wesen und wir lieben Menschen. (Meistens jedenfalls.) Das ist cool, denn zum Glück sitzen hinter jedem Schreibtisch im Unternehmen ebenfalls Menschen. Social Media hilft Ihnen, diese Menschen und ihre Persönlichkeiten wieder in den Vordergrund zu rücken. Menschen wollen mit Menschen kommunizieren, Beziehungen aufbauen, Geschäfte machen. Menschen kaufen von Menschen. Deswegen seien Sie Ihren Kunden ein Freund und kein Lieferant. Das kann am Anfang seltsam wirken und bedarf sicherlich je nach Unternehmenskultur und Corporate Identity Anpassung, aber auf lange Sicht zahlt es sich aus.

Sehen Sie soziale Netzwerke als ein Sprungbrett für einen Geschäftsabschluss in der realen Welt: Kunden informieren sich online und lassen sich so von Empfehlungen aus ihrem Netzwerk überzeugen. Versuchen Sie dadurch auch Kunden zu binden. Organisieren Sie Gewinnspiele, rufen Sie zu Kommentaren auf, geben Sie Menschen die Chance, sich online mit Ihnen auseinander zu setzen. Sie werden sehen, es lohnt sich.

 

3. Behalten Sie Ihre Kunden im Auge

Sie haben es sicherlich schonmal gehört: Daten sind das Gold der Zukunft und wer die Daten hat, hat die Macht. (Deswegen sind viele Online-Unternehmen mit so hohen Summen bewertet, obwohl sie keine schwarzen Zahlen schreiben.) In Deutschland haben wir aufgrund unseres guten Datenschutzes als Privatverbraucher eine gewisse Sicherheit. Gleichzeitig haben wir als Werbetreibende trotzdem die Möglichkeit, auf diese Daten (die durch die Plattform anonymisiert werden) zuzugreifen und sie für detailliertes Zielgruppen-Targeting zu nutzen.

Nutzen Sie diese Daten, die Ihnen Facebook, Instagram und Co. über Ihre Zielgruppe und deren Nutzerverhalten bereitstellen, um Ihre Kundengruppen noch besser kennenzulernen, zu segmentieren und zu verstehen. Eine spezialisierte Social Media Medienberatung kann Ihnen dabei noch besser helfen, aber auch mit In-House Mitteln lassen sich so schon einige wertvolle Insights ablesen.

4. Bleiben Sie dran!

Social Media ist ein Geben und Nehmen. Und vor allem: Social Media ist schnelllebig. Niemand will die News von gestern lesen und was gerade aktuell ist, ist übermorgen vielleicht schon wieder „out“. Deswegen: Bleiben Sie im Gespräch! Nur durch regelmäßige Updates bleiben Sie auch im Gedächtnis der User. Die Gefahr ist sonst groß, dass Sie gar nicht erst im Newsfeed der potentiellen User angezeigt werden. Gleichzeitig mag niemand Spammer und immer wieder dieselben langweiligen Inhalte desselben Absenders zu lesen, ist auch langweilig. Die Mischung macht’s und das richtige Verhältnis ist King. Ein Redaktionsplan ist immer ein treuer Ratgeber, idealerweise lassen Sie sich sogar von Profis beraten und geben Ihre Social Media Strategie in die kompetenten Hände einer versierten Agentur. Egal, was Sie tun: Tun Sie es regelmäßig und kontinuierlich.

 

5. Der Medien-Mix macht’s: Fotos und Videos

Machen wir uns nichts vor: In sozialen Medien bleibt unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf (Bewegt-)Bildern hängen. Filme und Videos erhalten in sozialen Medien die höchsten Klickzahlen und es gibt keine bessere Werbung als einen viralen Hit zu landen. Natürlich ist Social Media und insbesondere YouTube ein Spielplatz von Privatpersonen, wo es auch gerne mal „run & gun“ aussehen darf.

Aber es ist ein Trugschluss, als Unternehmen in Sozialen Medien niederqualitative Medien anzubieten – im Gegenteil: Die Menschen sind heutzutage von fancy Filtern, Photoshop-Montagen und gestochen scharfen Bildern verwöhnt.

Deswegen: Achten Sie darauf, dass Ihre Fotos und Videos hochqualitativ sind. Wenn der Aufwand intern zu hoch wird, denken Sie ruhig darüber nach, externe Experten an Bord zu holen. Fotografen und Filmproduktionen haben für Social Media oft günstigere Konditionen. Und mit knapp 2 Milliarden aktiven Usern ist die potenzielle Reichweite den finanziellen Einsatz definitiv wert.