Social Media Vorteile für Unternehmen

Hat Social Media Vorteile für Unternehmen? Mit diesen Pros und Contras wollen wir Ihnen die Entscheidung erleichtern. Lesen Sie hier, warum Ihr Unternehmen dringend Social Media braucht. Und wann Sie es besser sein lassen sollten.

Als Unternehmer, Marketeer und Agentur Berater müssen Sie sich täglich mit zahlreichen Entscheidungen befassen. Zumindest die Entscheidung „Social Media: Ja oder nein“ wollen wir Ihnen hier erleichtern.

Und meist haben Sie auch nicht viel Zeit. Deswegen reden wir nicht lange um den heißen Brei herum, sondern starten sofort mit den positiven Aspekten:

8 Social Media Vorteile für Unternehmen

1. Beziehungen

Der Begriff „Soziale Netzwerke“ sagt es schon: Es geht um Menschen, um persönliche Interaktion, um soziale Beziehungen. Sie können Social Media Kanäle nutzen, um Einblicke in Ihr Unternehmen und Ihre Marke zu ermöglichen und somit eine engere Beziehung zu Ihren Kunden aufzubauen.

2. Feedback

Durch den direkten und persönlichen Kontakt werden automatisch Hemmschwellen abgebaut. Ihre Kunden erreichen Sie schneller und direkter. So bekommen Sie auch ein direktes Feedback und können sofort sehen, was Sie gerade falsch oder richtig machen – und schnell etwas daran ändern.

3. Experimente

Die Welt dreht sich immer schneller. Was heute cool ist, ist morgen vielleicht schon wieder out. Die Halbwertzeit in Sozialen Medien ist nicht hoch, sodass Sie sich auch einmal ein kleines Experiment erlauben können. Denn durch das schnelle Feedback können Sie auch schnell reagieren und korrigieren.

4. Kostenlose Empfehlungen

Social Media Marketing folgt dem Prinzip der Mund-zu-Mund Propaganda, so dass Ihre Kunden Sie ganz einfach weiterempfehlen können. So erhöht sich Ihre Reichweite und sie bekommen quasi kostenlose Werbung.

5. Junge Zielgruppe

Je nachdem, was für ein Unternehmen Sie haben und was Ihre Zielgruppe ist, kann Social Media Marketing sehr nützlich für Sie sein. Denn durch Social Media sprechen Sie ein jüngeres Publikum an. Das ist von Vorteil, wenn Sie beispielweise Praktikanten oder Auszubildende benötigen oder ein Produkt haben, welches eine junge Zielgruppe anspricht.

6. Recruiting

Social Media ist außerdem ein nützliches Mittel für Recruiting. Sie können einfach eine Job Anzeige auf der Facebook Seite Ihres Unternehmens posten und ruck zuck haben Sie einige Anfragen. Außerdem können potentielle Bewerber durch Social Media Präsenz von Ihrem Unternehmen erfahren und bereits vorab einige Einblicke in Ihr Unternehmen gewinnen.

7. Immer im Gedächtnis

Potentielle Kunden haben direkt einen Kontakt zu Ihrem Unternehmen und durch Ihre Postings haben Sie auch die Möglichkeit längere Zeit bei ihnen im Gedächtnis zu bleiben. Dadurch haben Sie natürlich einen Vorteil Ihren Konkurrenten gegenüber, da wenn ein Kunde darüber nachdenkt welches Unternehmen oder Produkt er nun verwenden soll, Sie direkt bei ihm im Kopf sein können.

8. Kostengünstig

Last but not least: Social Media ist deutlich günstiger als andere Werbemaßnahmen wie beispielsweise Print- oder Fernsehwerbung. Sie können auf jeder Social Media Seite ein Profil erstellen, ohne dafür zahlen zu müssen. Selbst die redaktionelle Pflege über eine Social Media Agentur schneidet im Rentabilitätsvergleich günstiger ab als die Erstellung einer aufwändigen Broschüre.

Wann Sie Social Media Marketing besser anderen überlassen sollten

1. Wenn nur die Verkaufszahlen zählen

Jede Marketing Maßnahme muss sich direkt in Umsatz niederschlagen? In diesem Fall ist Social Media besonders sinnvoll, wenn Sie ein konkretes Produkt oder eine konkrete Dienstleistung haben, deren Zielgruppe haargenau bestimmt werden kann. Denn das präzise Targeting von Facebook & Co. ist sogar noch effizienter als das von Google. Hier kann eine versierte Agentur für (fast) jede Zielgruppe die passenden Maßnahmen erarbeiten.

2. Wenn Sie wenig Zeit für Marketing haben

Social Media hat keine Öffnungszeiten, kein Wochenende und keinen Feiertag. Ganz im Gegenteil: Wenn das normale Berufsleben aufhört, geht die Aktivitätsrate nochmal richtig nach oben. Sie sollten sich also darüber im Klaren sein, dass Social Media ein Vollzeitjob ist. Es sollten laufend neue Ideen entwickelt, Postings geplant und Trends verfolgt werden. Richten Sie also am besten eine eigene Stelle dafür ein und besetzen sie mit einem geeigneten Bewerber (Vorsicht! Nicht jeder „Digital Native“ aus der Generation Y und Z kann auch Ihr Unternehmen angemessen in der Öffentlichkeit repräsentieren). Noch besser ist, Sie geben Ihr Social Media Marketing an eine Agentur ab, lesen die monatlichen Reportings und widmen sich zufrieden über die Ergebnisse dem, was Sie am Besten können: Ihr Alltagsgeschäft.

3. Wenn Sie Ihre Zielgruppe nicht genau kennen

Wir wollen an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen, dass es nie gut ist, wenn Sie Ihre Zielgruppe nicht genau kennen. Aber nehmen wir einmal an, Sie sind sich nicht sicher, ob Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung eher von männlichen Fachkräften Mitte Zwanzig oder eher von weiblichen Führungskräften Ende Dreißig in Anspruch genommen wird:

In diesem Fall kann Social Media Ihnen helfen, die richtige Zielgruppe herauszufinden – oder auch verschiedene Segmente, denn vielleicht gibt es mehrere. Allerdings sollten Sie hier mit einer Agentur zusammenarbeiten, denn jede Social Media Plattform zieht andere Zielgruppen in anderer Gewichtung an, und für die bestmögliche Reichweite sollten Konzept und Maßnahmen zueinander passen.

4. Wenn Sie im Marketing lieber sprinten statt Marathon laufen

Die Profite aus dem Marketing mit Social Media treten manchmal erst nach ein paar Monaten ein. Dafür stärkt es die Beziehung zu bereits bestehenden Kunden und kann Ihnen helfen neue Kunden zu finden. Social Media wollen langfristig gepflegt und betrieben werden. Für rein kurzfristige Aktionen – wie z.B. Mailings es sind – eignen sie sich am Besten dann, wenn schon eine Nutzerbasis vorhanden ist. Dann kann eine Aktion einen wahren Boost geben, und häufig zu einem sehr kleinen Budget.

5. Wenn Sie kein negatives Feedback sehen wollen

Soziale Medien leben von Kommentaren und Meinungen. Nirgendwo werden Kunden so begeistert von ihren positiven Erfahrungen mit Ihnen berichten wie in Sozialen Medien. Leider werden sie auch nirgendwo so energisch ihre negativen Erfahrungen teilen. Ein Risiko-Faktor also? Nein! Denn: Wenn Menschen unzufrieden sind, beschweren sie sich darüber. Beim Nachbarn, bei Kollegen, durch ausbleibende Empfehlungen bei Bekannten. Der große Unterschied: Im „echten Offline-Leben“ werden Sie das nicht mitbekommen und Sie können auch nicht darauf reagieren. In sozialen Medien schon. Daher ist auch negatives Feedback eine große Chance für besseren Kundenservice und mit etwas Geschick sogar dafür, einen fast verlorenen Kunden doch noch zurückzugewinnen.

 

Sie haben es vielleicht gemerkt: Diese Punkte sind kein „Lassen Sie bloß die Finger davon!“-Aufruf, denn ganz ehrlich: So sehr wir uns auch bemüht haben, Contras zu Social Media zu finden: Es gibt keine – wenn man es richtig macht.

Deswegen: Wenn Sie sich in einem dieser Punkte wiederfinden, schreiben Sie Social Media nicht ab, sondern beauftragen Sie einfach eine Agentur. Die Betreuung muss übrigens überhaupt nicht teuer sein und lässt sich modular ganz nach Ihrem Bedarf zusammenstellen. Lassen Sie sich doch direkt unverbindlich beraten! – oder stöbern Sie noch ein bisschen durch unsere Marketing-Tipps zum Thema Social Media.

 

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Bis bald!

 


 

Über die Autorin

Tagsüber Filmproduzentin und Medienstrategin, nachts Autorin aus Leidenschaft.

Yvonne Schwalowski studierte Medienmanagement und arbeitete in einer Unternehmensberatung als Social Media Consultant (u.a. für die Evonik Industries AG), bevor sie in die Filmproduktion einstieg, wo sie bisher mehr als 230 Werbefilmprojekte realisiert hat.

Im Jahr 2016 erschien ihr Debütroman in den Ullstein Buchverlagen und wurde direkt auf Platz 7 der besten deutschen Debüts 2016 gewählt.

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