Warum „Was kostet ein Imagefilm?“ die falsche Frage ist – so ermitteln Sie den ROI für Ihr Unternehmen

Marketing-Maßnahmen werden nicht daran gemessen, wie viel sie kosten, sondern daran, welchen Ertrag sie bringen. Das gilt auch für einen Unternehmens- oder Imagefilm. Lesen Sie hier, wie Sie den ROI Ihres Films berechnen und ein angemessenes Budget festlegen können.

 

Oft erreicht uns die Frage: „Wie viel kostet denn so ein Imagefilm?“. Dabei ist die viel wichtigere Frage für uns Unternehmer und Marketeers doch: „Wie schnell rentiert sich denn so ein Imagefilm?“

Denn am Ende des Tages ist ein Imagefilm als Marketing-Instrument eine Investition: In Ihre Marke, in Ihr Image, in Ihre Kundenbeziehungen. Je nachdem, wie Sie ihn gestalten, auch in Ihren Vertrieb. Und genau hier wird es besonders interessant …

Warum „Was kostet ein Imagefilm?“ die falsche Frage ist

Eine der ersten Fragen, die wir immer wieder hören, ist: „Wie viel kostet denn so ein Imagefilm?“

Abgesehen davon, dass diese Frage pauschal sehr schwer zu beantworten ist (warum das so ist, lesen Sie in unserem Guide „Wie viel kostet ein Imagefilm?), ist es auch nicht immer die richtige Frage.

Klar, für einen guten Unternehmer oder Marketeer ist es wichtig zu wissen, wie hoch die Investition sein wird und ob das eingestellte Budget ausreicht.

Viel wichtiger ist aber eigentlich zu wissen, wie hoch der Nutzen sein wird, also der Ertrag, den die Investition „Imagefilm“ erwirtschaften wird.

Und genau darum geht es in diesem Guide.

 

Hinweis: Wie immer behandeln wir den Begriff „Imagefilm“ hier synonym für jede Art von Unternehmensfilm. Was genau ein Imagefilm ist und wie er sich von anderen Unternehmensfilmtypen unterscheidet, lesen Sie hier.

 

Die erste Frage, die wir unseren Kunden immer stellen, ist: „Was wollen Sie mit dem Imagefilm tun?“ – oder in Marketing-Sprech: „Welche Botschaft soll an welche Zielgruppe transportiert werden und welche Handlung auslösen?“

Das fragen wir nicht etwa, weil wir unsere Kunden zwangsberaten oder der Markenagentur reingrätschen wollen. Sondern, weil wir eine Basis brauchen, um den Return On Invest (ROI) des gewünschten Imagefilms zu demonstrieren, und somit dem Entscheider eine zahlenfeste Grundlage für die Investition zu liefern.

Imagefilm: Ausgabe oder Investition?

Gehen wir zurück an den Anfang: Warum interessieren Sie sich für einen Imagefilm?

Die allermeisten unserer Kunden wollen damit mehr Umsatz generieren, in beliebigen Unterzielen. Die Häufigsten:

  • Mehr Leads (z.B. durch mehr Besucher auf der Webseite, da Video bekanntlich das SEO um bis zu 300% steigern kann)
  • Mehr/schnellere Abschlüsse (z.B. durch bessere Kundenführungen, Beantworten von Fragen, Nehmen von Unsicherheiten, etc.)
  • Mehr Produkte absetzen (z.B. mit Produktfilmen oder Demonstration des Leistungsspektrums)

 

Kurz: Sie wollen also mit einem Imagefilm mehr Geld verdienen. Oder aber weniger Geld ausgeben, z.B. durch Tutorials/Erklärvideos, die häufige Fragen beantworten können, damit den Support oder Vertrieb entlasten und wertvolle Personalressourcen freimachen – die dann wiederum mehr Umsatz erwirtschaften können (oder mehr Termine wahrnehmen oder mehr Kunden akquirieren). Diesem Thema widmen wir uns in einem baldigen Guide. Zurück zum Geld verdienen:

 

Wer mehr Geld verdienen will, muss meist zunächst investieren. In neue Software, in neue Maschinen, in neue Mitarbeiter. Dabei stellen sich zwei Fragen:

  1. Kosten: Kann ich mir das leisten?
  2. Rendite: Wie schnell und hoch zahlt sich die Investition aus?

 

Kann ich mir einen Imagefilm leisten?

Unsere pauschale Antwort: Ja.

Denn das Schöne ist: Ein Imagefilm ist so flexibel und passgenau, wie Sie ihn benötigen. Die Investition geht bei wenigen Tausend Euro los. Wenn Sie ein erstes Gefühl für Zahlen haben wollen, lesen Sie unseren Guide „Wie viel kostet ein Imagefilm?“.

 

Rentiert sich ein Imagefilm für mich?

Hier wird es spannend! Um diese Frage zu beantworten, fragen wir selbst bei unseren Kunden noch einmal nach.

Checkliste für die Rentabilität beim Imagefilm

Folgende Fragen können bei der Beurteilung helfen:

  • Wer ist die Hauptzielgruppe und zu welcher Handlung soll der Film sie bringen?
  • In welchen Einheiten entsteht mein Umsatz? (Stunden-/Tagessatz, Anzahl verkaufter Produkte, vermietete Quadratmeter, verkaufte Abos, gebuchte Pakete, etc.)
  • Wie viel Umsatz erwirtschaftet eine Einheit?

 

Imagefilm ROI: Beispiel-Rechnung – Handwerksbetrieb

Unsere Kunden aus dem Handwerk, zum Beispiel Maler, Elektriker, Dachdecker oder Heizungsbauer, haben häufig eine gute Bekanntheit bei Privatpersonen in der Umgebung und bestehende Rahmenverträge mit Geschäftskunden. Sie wünschen sich aber mehr Marktdurchdringung und Bekanntheit, also klassisch: Reichweite.

Umsatz-Einheit ist der Stundensatz, nehmen wir einmal an, er liegt bei 50 Euro.

Das Privatkundengeschäft hat eher weniger Stundenaufwand, dafür mehr Aufträge; das Geschäftskundengeschäft (z.B. bei Hausverwaltungen, Immobilienverwaltern, Firmengelände, etc.) hat wenige, dafür lukrative langfristige Verträge mit festgelegten Stunden pro Monat. Nehmen wir an, hier liegt der Umsatz pro Vertrag bei 10 Stunden, also 500 Euro monatlich, also 6.000 Euro pro Jahr.

Kostet ein Film, der nun also einen solchen Auftrag zusätzlich generiert, 6.000 Euro, hätte er sich mit diesem ersten Auftrag schon refinanziert – und sogar ein Plus erwirtschaftet, wenn er länger als 1 Jahr läuft.

Der zweite Auftrag dieser Art oder die erste Verlängerung erwirtschaftet also schon einen Gewinn von +100%. Und das Beste: Der Film ist nicht nach einmaligem Gebrauch abgenutzt. Er verbraucht sich auch nicht wie z.B. Flyer oder Broschüren. Er kann je nach Einsatz, Inhalt und Qualität mehrere Jahre lang genutzt werden.

Ein Imagefilm rentiert sich schneller als man glaubt

Oder anders gesagt: Der Handwerker kann sich einen Film für 12.000 Euro leisten und er rentiert sich, sobald der Film 2 dieser Aufträge generiert. Oder für 24.000 Euro, wenn er 4 Aufträge generiert. Auch hier greift wieder ein Bonus des Marketing-Instruments Film: Alles, was Sie mehr hineinstecken, sehen Sie auch an der Qualität, am Inhalt, am Wert wieder.

Wenn man den Film so wirtschaftlich betrachtet, lohnen sich auch teure, aber bekannte Promi-Sprecher wie Manfred Lehmann (die deutsche Stimme von Bruce Willis) oder bekanntere Schauspieler und Youtuber. Denn je bekannter das Gesicht/die Stimme ist, desto höher auch das Vertrauen der Kunden und die Bereitschaft, Ihr Kunde zu werden.

Wenn Sie also beim nächsten Mal über die Marketing-Ausgabe Imagefilm nachdenken, dann rechnen Sie gleich dagegen, welchen Umsatz Sie damit erzielen können und wie rentabel ein Imagefilm im Vergleich zu anderen Maßnahmen ist.

 

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Bis bald!

 


 

Über die Autorin

Tagsüber Filmproduzentin und Medienstrategin, nachts Autorin aus Leidenschaft.

Yvonne Schwalowski studierte Medienmanagement und arbeitete in einer Unternehmensberatung als Social Media Consultant (u.a. für die Evonik Industries AG), bevor sie in die Filmproduktion einstieg, wo sie bisher mehr als 230 Werbefilmprojekte realisiert hat.

Im Jahr 2016 erschien ihr Debütroman in den Ullstein Buchverlagen und wurde direkt auf Platz 7 der besten deutschen Debüts 2016 gewählt.

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