Der Recruitingfilm für FACTUR begeistert Fachkräfte buchstäblich mit einem Fallschirmsprung – und zeigt dann nicht nur den Arbeitgeber und echte Mitarbeitende im Team, sondern auch in ihrer Freizeit in Aachen. Bewerberinnen und Bewerber nennen den Film heute als Grund für ihre Bewerbung.
Viele Arbeitgeber außerhalb der großen Metropolen kennen das Problem: Die Jobs sind gut, das Team und Gehalt stimmt, aber gesuchte Fachkräfte müssten für den Wechsel umziehen. Diese Case Study zeigt, wie FACTUR das mit einem Recruitingfilm gelöst hat.
| Das Projekt auf einen Blick | |
|---|---|
| Kunde | FACTUR Billing Solutions GmbH, Aachen |
| Projekt | Recruitingfilm „Wag den Karrieresprung“ und Behind-the-Scenes-Film |
| Drehtage | 4: einer in der Stadt, zwei im Büro, einer auf dem Flugplatz |
| Einsatz | Karriereseite coolejobs-factur.de |
| Agentur und Produktion | Pathfinder Studios |
| Regie | Tom Wolt |
| Producer | Ivy Thomas |
| Kamera | Thomas Adolph |
Wer ist FACTUR?
FACTUR Billing Solutions ist ein Prozess- und IT-Dienstleister für den deutschen Energiemarkt und arbeitet seit über 20 Jahren für Energieversorger. Rund 270 Mitarbeitende verbinden am Standort Aachen Prozess- und IT-Know-how aus einer Hand. Als Arbeitgeber tritt FACTUR unter dem Motto „Coole Jobs“ auf, mit einem Eisbär als Maskottchen und starker Verankerung in der Region.
Wie überzeugt man IT-Spezialisten, für einen Job den Wohnort zu wechseln?
Indem man den Standort nicht versteckt, sondern mitverkauft. Wer für einen Job umziehen soll, bewirbt sich nicht nur bei einem Unternehmen, sondern auch bei einer Stadt. Ein Recruitingfilm kann beides zeigen: das Team, mit dem man arbeitet, und das Leben, das man dort führt.
Die Arbeitgebermarke von FACTUR war bereits stark, als wir ins Projekt kamen. Die eigentliche Hürde war der Standort: Gesucht wurden vor allem IT-Spezialisten, und die müssen erst einmal davon überzeugt werden, nach Aachen zu kommen. Dazu sollte der Film zeigen, was Mitarbeitende an FACTUR besonders schätzen: das familiäre Klima.
Daraus ergaben sich zwei Fragen, die der Film beantworten musste: Wie ist das Team? Und wie lebt es sich in dieser Stadt?
Wie zeigt ein Recruitingfilm Team und Stadt zugleich?
Mit denselben Menschen an beiden Orten. Die Mitarbeitenden von FACTUR stehen im Film nicht nur am Arbeitsplatz vor der Kamera, sondern auch in ihrer Freizeit: am Tivoli-Stadion, in den Aachener Parks und an den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt.
Zwei Drehtage fanden im Büro statt, mit Teamsituationen und Statements. Einen Tag waren wir mit einer Gruppe freiwilliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadt unterwegs. Den Stadtdreh haben wir bewusst in den Nachmittag gelegt, damit die Kolleginnen und Kollegen nicht zu viel Arbeitszeit verpassen, und das Wetter flexibel beobachtet. Für die Humor-Momente war das Eisbär-Maskottchen in Lebensgröße dabei, im Kostüm steckten Azubis.
Wie in jedem Recruitingprojekt haben wir auch FACTUR gesagt: Je mehr Mitarbeitende zur Verfügung stehen, desto besser. Am Ende sind rund zwanzig Mitarbeitende prominent im Film zu sehen, aber nie alle gleichzeitig. So konnten alle die meiste Drehzeit über normal weiterarbeiten.
Wie viel Inszenierung verträgt ein Recruitingfilm mit echten Mitarbeitenden?
Mehr, als viele denken. Bei FACTUR rahmt ein offensichtlich inszenierter Fallschirmsprung den bodenständigen Kern ein, in dem die Mitarbeitenden in ihren eigenen Worten erzählen. Das „Action-Intro“ sorgt für Aufmerksamkeit, die echten Menschen für Vertrauen.
Die Idee „Wag den Karrieresprung“ war Teil unseres Pitches und einer der Gründe, warum FACTUR uns den Auftrag gegeben hat. Ein professioneller Schauspieler springt mit dem Fallschirm ab und spricht die Zuschauer direkt an: „Bist du bereit für deinen Karrieresprung? Dann trau dich und spring, wie ich.“ Er landet vor dem Firmengebäude, schnallt den Fallschirm ab und führt die Zuschauer hinein. Dann übernehmen die Mitarbeitenden. Am Ende schließt sich die Klammer mit derselben Frage.
Wie dreht man einen Fallschirmsprung, ohne zu fliegen?
Mit einem echten Flugzeug, das am Boden bleibt. Der Darsteller trug eine echte Fallschirmsprung-Montur, das Flugzeug stand auf dem Flugplatz, Wind- und Nebelmaschine erzeugen den Fahrtwind. Den Rest erledigen Sounddesign und Schnitt.
Die Landung entsteht durch einen gezielten Schnitt auf den Moment, in dem die Füße vor dem Gebäude aufsetzen und der Darsteller den Fallschirm abschnallt. Im fertigen Film fällt niemandem auf, dass das Flugzeug nie abgehoben hat.
„Ein Fallschirmsprung in einem Recruitingfilm klingt erst einmal nach Hollywood. Aber genau dieser Kontrast trägt den Film: Die große Geste holt die Zuschauer ab, und dann übernehmen die echten Menschen. Wer bis zur Landung dranbleibt, will auch wissen, wer in diesem Gebäude arbeitet.“ – Tom Wolt, Marketingberater & Regisseur
Was passiert, wenn kurz vor dem Dreh ein Partner ausfällt?
Dann zeigt sich, was eine gute Produktion ausmacht: schnell umplanen, eine neue Lösung finden und den Drehtag trotzdem halten. Bei FACTUR sprang eine Woche vor dem Dreh die Flugschule ab, die Flugzeug und Ausrüstung stellen sollte.
„Alles stand. Dann, eine Woche vor dem Dreh, sagte uns die Flugschule ab, die Flugzeug und Fallschirmsprung-Montur stellen sollte. Auch das macht eine gute Filmproduktion aus: innerhalb kürzester Zeit umorganisieren, eine neue Lösung finden und dafür sorgen, dass am Drehtag alles nach Plan läuft. Also quasi mein Job seit 18 Jahren.“ – Yvonne Schwalowski, Marketingberaterin & Filmproduzentin
Was hat der Recruitingfilm für FACTUR bewirkt?
Bewerberinnen und Bewerber nennen den Recruitingfilm als Grund für ihre Bewerbung. Viele erkennen das Gebäude und einzelne Kolleginnen und Kollegen bereits beim Betreten wieder und kommen mit einer spürbar positiveren Grundhaltung ins erste Gespräch
Konkrete Zahlen allein zum Film gibt es nicht, denn er ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets mit Recruitingkampagne, dynamischen Stellenanzeigen und Plakaten. Alle diese Maßnahmen führen auf die Karriereseite, und dort läuft der Film. Die Rückmeldungen sind eindeutig: Viele schreiben schon in ihrer Bewerbung oder sagen im Gespräch, dass „der tolle Film auf der Karriereseite“ den Ausschlag gegeben habe.
Zusätzlich zum Film haben wir ein Making-of produziert, mit einem Behind-the-Scenes-Video und einer Fotoreportage für die Mitarbeitenden. So wird der Dreh auch nach innen zu einem Erlebnis, auf das das Team stolz sein kann.
„Besonders wichtig war uns, dass unsere eigenen Mitarbeiter im Film zu sehen sind und keine Schauspieler eingesetzt wurden. Dadurch entsteht ein ehrlicher und authentischer Eindruck unseres Unternehmens. Besser kann man den Arbeitsalltag und die Menschen hinter FACTUR kaum zeigen.“ – Silke Görgens, Personalmarketing & Employer Branding, FACTUR Billing Solutions GmbH
Für welche Arbeitgeber lohnt sich ein Recruitingfilm, der den Standort mitzeigt?
Ein Recruitingfilm mit Fokus auf den Standort lohnt sich für alle Arbeitgeber, deren gesuchte Fachkräfte erst überzeugt werden müssen, an einen bestimmten Ort zu kommen. Typische Beispiele:
- Mittelständler und Hidden Champions abseits der Metropolen
- Kliniken und Pflegeeinrichtungen in ländlichen Regionen
- Hotels und Betriebe in Tourismusregionen
- Forschungs- und Technologiestandorte, die internationale Fachkräfte suchen
- Unternehmen, die einen neuen Standort aufbauen
Für welche Branchen lohnt sich ein Recruitingfilm mit Hook
Ein sogenannter „Hook“ lohnt sich für alle Unternehmensfilme – egal ob Recruitingfilm, Imagefilm oder Erklärvideo. Denn gerade in der Social-Media-geprägten Zeit entscheiden die ersten Sekunden darüber, ob jemand dranbleibt und zuhört. Und das ist oft schon die halbe Miete.
Was können andere Arbeitgeber aus dem Projekt mitnehmen?
- Die Stadt ist Teil des Jobs. Wer umziehen soll, will wissen, wie sich das Leben dort anfühlt.
- Inszenierung und Echtheit schließen sich nicht aus. Eine starke Klammer holt Zuschauer ab, die Mitarbeitenden machen den Film glaubwürdig.
- Den Dreh um den Arbeitsalltag planen. Kurze Drehblöcke, wechselnde Mitarbeitende und Nachmittagstermine halten den Betrieb am Laufen.
- Alle Wege führen auf die Karriereseite. Ein Film wirkt am stärksten dort, wo Anzeigen und Kampagnen zusammenlaufen.
Was Fachkräfte vor der Bewerbung sehen wollen, erklären wir ausführlich im Best Practice Beispielen: „Wie Arbeitgeber die richtigen Fachkräfte anziehen – und was Bewerber wirklich sehen wollen: Best Practice Beispiele“.
Mehr zu unseren Recruitingfilmen finden Sie auf der Seite unserer Filmagentur für Recruitingfilme:
Unsere Leistungen in diesem Projekt
- Kreativkonzept und Drehbuch
- Casting des Darstellers und der Mitarbeitenden
- Locationscouting in Aachen und auf dem Flugplatz
- Drehplanung und Organisation
- Regie und Kamera
- Interviewführung der Mitarbeiter
- Szenenbild und Effekte am Set (Wind- und Nebelmaschine)
- Postproduktion: Schnitt, Color Grading, Sounddesign
- Musik und Motion Graphics
- Making-of: Behind-the-Scenes-Video und Fotoreportage
Häufige Fragen
Lassen Sie uns über Ihren Recruitingfilm sprechen
Sie suchen Fachkräfte, die erst überzeugt werden müssen, zu Ihnen zu kommen? Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ziel, Ablauf und Budget, unverbindlich und auf Augenhöhe.
Oder direkt bei Yvonne Schwalowski: +49 2251 773 99 66, office@pathfinder-studios.de

