Industriefilm Kosten – Was kostet ein professioneller Industriefilm?

Angebote für Industriefilme gibt es von 1 000 Euro bis 30 000 Euro. Lesen Sie hier, wie sich die Industriefilm Kosten zusammensetzen und an welchen Stellen Sie sparen können.
Schweißarbeiten in einer Industriefabrik

Industriefilme müssen Experten aus der Branche überzeugen. Wie viel Budget müssen Sie für einen guten Industriefilm einplanen, damit er sein Ziel überhaupt erreicht? Von der Zusammensetzung von Industriefilm Kosten mit Beispielen verschiedener Budget-Bereiche erhalten Sie einen Überblick als Grundlage für Ihr nächstes Briefing.

Warum Industriefilme kein Preisschild haben

Wie viel kostet ein Industriefilm?

Die meisten Industriefilme liegen etwa in der Preisspanne von 5.000 bis 15.000 Euro. Industriefilm Kosten von über 15.000 Euro kommen eher bei sehr großen Unternehmen bzw. Filmprojekten vor.

Die durchaus großen Unterschiede kommen von den sehr variablen Kostenfaktoren innerhalb der Vorproduktion, dem Dreh und der Nachproduktion.

Industriefilmen kann man, wie jedem anderen Unternehmensfilm auch, kein festes Preisschild anhängen. Denn Unternehmensfilme aller Art sind individuelle Dienstleistungsprodukte, wo mehrere Kostenfaktoren den endgültigen Preis bestimmen.

Und als Dienstleistungsprodukt werden diese Kostenfaktoren sowohl an Ihr Ziel aber auch an Ihr vorhandenes Budget angepasst. Damit Sie ein individuelles, auf Sie zugeschnittenes Produkt erwerben können. Aus diesem Grund werden Sie bei jeder professionellen Filmproduktion immer nur ein “Jetzt Angebot anfordern” finden und keine vorgefertigten Preispakete.

Industriefilm Beispiele und Leistungen

Warum Sie sich vor Festpreis-Angeboten in Acht nehmen sollten

Verlockend sind sie ja schon. Preise von unter 1.000 für einen kompletten Industriefilm, mit allem was dazu gehört. Doch wie kann sich ein solcher Festpreis rechtfertigen, wenn ein Industrieunternehmen mit 8 Hallen (die alle gefilmt werden sollen) den selben Preis bezahlt, wie ein Industrieunternehmen mit nur einer Halle. Es wird also die gleiche Zeit für 8 Hallen investiert wie nur bei einer Halle. Die Frage ist, wie das funktionieren kann..

Das Problem bei solchen Preispaketen ist es, dass der Industriefilm dadurch ein Massenprodukt wird und nicht auf Ihr Ziel, Ihr Unternehmen und Ihre Herausforderungen zugeschnitten ist. Er wird zu einem Produkt nach dem Schema F, um so viele Industriefilme wie möglich zu verkaufen. Und anders als bei professionellen Filmproduktionen, deren Ziel es ist, Kunden wirklich zu helfen, steht bei Festpreis-Angeboten der reine Absatz und Verkauf im Fokus.

Ein guter Industriefilm sollte immer die Ziele und Herausforderungen der Unternehmen im Fokus haben und jeden, der den Film guckt, von der Qualität und Professionalität des Unternehmens überzeugen.

Wie Luftaufnahmen und Indoor-Drohnenflüge Ihren Industriefilm besonders machen

Luftaufnahmen für Industriefilme sind nicht wirklich teuer, bereichern den Film aber extrem. In den meisten Fällen werden Drohnen für eine Aufnahme des gesamten Industriekomplexes genutzt, um einen Gesamteindruck von der Größe des Unternehmens zu bekommen. Meiner Meinung nach sind Drohnen aber gerade für Indoor Hallenflüge ein echter Mehrwert. Sie machen Aufnahmen von Maschinen möglich, die mit einzigartigen Perspektiven punkten können. Einen Flug komplett durch die Halle, an Prozessketten vorbei, über Maschinen hinweg. Das sind Aufnahmen, die so in jedem Industriefilm direkt beeindruckend auffallen.

Luftaufnahmen sind bereits mit 500 Euro zu realisieren, bei besonders umfangreichen Aufnahmen und dem Einsatz von großen, teuren Drohnen kann das Budget für Luftaufnahmen auch mal auf 2.000 Euro ansteigen. Sehr wenige Filmproduktionen besitzen allerdings eine Versicherung für Indoor-Drohnenflüge. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Filmproduktion nicht nur Erfahrung mit Indoor-Flügen hat sondern auch entsprechende Versicherungen aufweisen kann.

Mehr über die beeindruckenden Möglichkeiten von Luftaufnahmen im Industriefilm können Sie in unserem Artikel “Industriefilm Luftaufnahmen – Neue Perspektiven für Ihren Erfolg” nachlesen.

Aufnahmen in Maschinen mit einer GoPro und Zeitlupen-Aufnahmen – Wie viel kostet das?

Mit einer GoPro lassen sich spektakuläre Aufnahmen aus dem Inneren einer Maschine machen und Schweißarbeiten sehen in Zeitlupe besonders beeindruckend aus. Was nach Kosten klingt, ist am Ende aber kein großes Unterfangen. Der Einsatz einer GoPro kostet in den aller meisten Fällen nichts extra und Kameras können heutzutage alle auch in Zeitlupe aufnehmen.

Es gibt zwar besonders teure Zeitlupen-Kameras, die extrem langsame Bewegungen aufnehmen können. Aber wenn nicht gerade erwünscht, sind die Zeitlupen von den anderen Kameras, die wir nutzen, bereits beeindruckend und reichen in vielen Fällen bereits aus.

Wie Sie Industriefilm Kosten trotzdem berechnen können

Damit Sie aber eine erste Kosteneinschätzung aufstellen können, ohne dabei direkt in den Kontakt mit einer Filmproduktion treten zu müssen, listen wir hier die wichtigsten Kostenfaktoren auf. Denn zu wissen, wie viel ein Produkt oder eine Dienstleistung ungefähr kostet, ist nicht nur die Grundlage unserer Budget- und Finanzplanung. Es gibt uns auch ein sicheres Gefühl bei der Kaufentscheidung. 

Genauso hilfreich wie dieser Artikel kann auch unser kostenloses eBook “Das Industriefilm Handbuch” sein. Es beinhaltet mehrere Best Practice Beispiele mit Definitionen und Statistiken. Für einen umfangreichen Überblick über das Thema Industriefilm.

Wahrscheinlich haben Sie bereits eine ungefähre Vorstellung von Ihrem Industriefilm. Vermutlich haben Sie bereits Beispiele von anderen Industriefilmen gesehen und wissen, welche Qualität und welcher Umfang es sein soll. Perfekt! Das hilft Ihnen, mit Hilfe der folgenden Faktoren für Industriefilm Kosten eine aussagekräftige Budgetplanung zu berechnen.

Wir gehen dabei Schritt für Schritt durch einzelne Kostenstellen, beschreiben die einzelnen Möglichkeiten und Unterschiede und nennen jeweils, mit welchen Kosten Sie rechnen können.

Welche Produktionskosten bestimmen den Preis?

Industriefilme können ganz unterschiedlichen Umfang haben, die besonders Einfluss auf die Produktionskosten haben.

Sie haben also eine ungefähre Vorstellung davon, wie Ihr Industriefilm aussehen soll. Jetzt ist die Frage, welche Produktionskosten für Ihr Vorhaben realistisch sind.

Denn: Die Produktionskosten werden stets auf Sie und Ihr Unternehmen maßgeschneidert.

Dabei entsteht ein Industriefilm – und jeder andere Unternehmensfilm auch – in drei Produktionsphasen und vier Kostenstellen. Jede davon hat eigene Tagessätze und Kosten, die in Summe den Gesamtpreis für unseren Industriefilm ergeben:

  1. Vorproduktion (Idee, Planung, Drehbuch)
  2. Dreharbeiten (und … Action!)
  3. Postproduktion (Schnitt, Vertonung, Grafikdesign)
  4. Gagen & Lizenzen

Hinweis: Die im Folgenden genannten Zahlen sind sehr grobe Durchschnittswerte und dienen lediglich dazu, Ihnen eine grobe Vorstellung zu vermitteln. Lassen Sie auf jeden Fall Ihren individuellen Bedarf von einer Filmproduktion oder Agentur ermitteln und einen Kostenvoranschlag erstellen. Sie könnten erstaunt sein, wie günstig Ihr Industriefilm werden kann.

Was kostet die Vorproduktion?

Während der Vorproduktion entsteht das Konzept für den Industriefilm. Damit Sie noch vor dem Drehbeginn eine Vorstellung haben, wie Ihr Film am Ende aussehen wird. Sie werden aktiv im Planungsprozess mitgenommen, können Feedback geben und über den Film mitentscheiden.

Für das Konzept und Drehbuch werden je nach Umfang jeweils ca. 1-5 Tage benötigt. Je länger Ihr Industriefilm sein soll, desto umfangreicher wird dementsprechend das Konzept und Drehbuch. Also: Wie umfangreich ist Ihr Industriefilm? Ist er eher schnell fertig oder braucht er längere Laufzeit, um wirklich alles Wichtige anzusprechen.

In der Vorproduktion wird dafür gesorgt, dass der Film Ihren Unternehmenswerten entspricht und dass Sie Ihre Ziele mit dem Industriefilm auch wirklich erreichen. Durch mehrere Gespräche lernt die Filmproduktion Ihr Unternehmen sowie Ihre Ziele und Herausforderungen kennen und kann so einen

Neben dem kreativen und konzeptionellen Erarbeiten von Konzept und Drehbuch steht die organisatorische Aufgabe der Filmproduktion. Für Recherche, Location Scouting und Reiseplanung werden durchschnittlich 1-2 Tage benötigt. Hier fällt der Unterschied gering aus, egal welchen Umfang der Industriefilm am Ende. So fällt der Tagessatz für diese Leistungen niedriger aus als für Konzept und Drehbuch und werden pauschal, anteilig oder stundenweise nach Aufwand abgerechnet.

Insgesamt kommt die Vorproduktion für einen Industriefilm inklusive Feedback- und Korrekturschleifen – je nach Umfang – auf durchschnittlich 500 bis 2.000 Euro.

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Wie Drehtage die Industriefilm Kosten beeinflussen

Die Kosten für den Drehtag ist die größte Unbekannte in der Preiskalkulation. Denn ohne ein vorheriges Konzept und im besten Fall einem Location Scouting in Ihrem Unternehmen, lassen sich die Kosten für den Dreh nur schwer abschätzen. Industriefilm Kosten sind vor allem von der Anzahl Ihrer Hallen und Maschinen abhängig. Je mehr Hallen und Maschinen wichtig sind und gefilmt werden sollen, desto mehr Zeit sollte für den Dreh investiert werden.

Trotzdem wollen wir etwas Licht ins Dunkle bringen und zumindest eine grobe Einschätzung von Industriefilm Kosten für Drehtage ermöglichen.

Also: Welchen Einfluss haben folgende Faktoren?

  1. Crew
  2. Equipment
  3. Anzahl der Drehtage

Wie groß ist die Crew für Ihren Industriefilm?

Die Crew einer Filmproduktion besteht aus einem Kameramann, eventuell einem Regisseur und je nach Umfang mehreren Assistenten.

Generell kann man sagen: je größer die Crew ist, desto hochwertiger wird der Industriefilm. Denn wenn mehrere Assistenten vor Ort sind, kann sich zum Beispiel der Kameramann auf die Qualität seiner Aufnahmen konzentrieren. Die Assistenten kümmern sich dann um den Aufbau von Licht und Ton. Gleichzeitig bedeutet das: je anspruchsvoller die Anforderungen an Qualität, desto mehr Kosten entstehen durch mehr Personal. In der Regel sind bei einem Industriefilm Crewgrößen von 2 bis 5 Personen realistisch und jede Person hat einen Tagessatz von 350-1.500 Euro.

Wie teuer ist eigentlich das Equipment?

Natürlich fallen auch Kosten für Kamera, Licht, Ton und weiteres Zubehör an. Das meiste Equipment macht dabei aber keinen Unterschied im Endpreis. Einzig für große Lampen kommen so um die 50-150 Euro Tagespreis und 250-1.500 Euro für Kameras zustande. Je nach Qualitätsanforderung werden nämlich Kameras im Wert von 100.000 Euro eingesetzt. Es ist am Ende Ihre Entscheidung, ob Sie die höchstmögliche Bildqualität haben wollen.

Welche Bedeutung die Anzahl der Drehtage hat

Die Anzahl der Drehtage bestimmen mit einem sehr großen Anteil die Industriefilm Kosten. Reicht ein Drehtag oder sind drei Drehtage nötig, vielleicht sogar fünf?

Generell ist es vor einem Gespräch mit einer Filmproduktion schwer abzuschätzen, welche Anzahl Drehtage realistisch sind. Allgemein ist es so, dass je komplexer und hochwertiger Sie sich den Film vorstellen, desto mehr Zeit muss in einzelne Szenen und Aufnahmen gesteckt werden. Auch die generelle Anzahl der Szenen entscheidet darüber, wie schnell die Dreharbeiten fertig sein können. Sind für Ihren Industriefilm auch Interview-Szenen eingeplant oder sind es reine Aufnahmen von Maschinen und Prozessen? Für Interviews wird in den meisten Fällen ein halber Drehtag eingeplant.

Sind es viele verschiedene Locations, die wichtig sind für Ihren Industriefilm oder soll nur in einer Halle gefilmt werden. Locationwechsel können einen großen Zeitaufwand darstellen, denn das gesamte Equipment samt Aufbau von Licht muss transportier und zum Teil neu eingerichtet werden.

So kommt man im Durchschnitt auf 1-5 Drehtage, selten mehr. Die Dreharbeiten für einen Industriefilm kosten also je nach Umfang durchschnittlich 3.000 bis 15.000 Euro.

Wie viel kostet der Schnitt?

Die Tagessätze für die Nachbearbeitung variieren je nach Anspruch und Spezialisierungsgrad. So ist der einfache Bild-Ton-Schnitt vergleichsweise günstig, während aufwändige Spezialeffekte teurer sind. Jedes Gewerk benötigt ca. 1-5 Arbeitstage. Je länger Ihr Film also ist und je mehr verschiedene Szenen er hat, desto mehr Zeit kann man für die Nachbearbeitung einrechnen.

Beim Industriefilm kommen oft 3D Visualisierungen von Maschinen und Prozessen zum Einsatz, sowie CAD-Animationen. Je nach Umfang fallen hier weitere Kosten an. Animationen sind oft teurer als normal gefilmte Aufnahmen, können aber Prozesse visualisieren, die mit normalen Aufnahmen kaum dargestellt werden können.

Die Nachproduktion für einen Industriefilm beläuft sich auf durchschnittlich 2.000 bis 10.000 Euro, je nachdem ob komplexe Animationen erstellt werden.

Bis hierher kostet ein Industriefilm also durchschnittlich 5.000 bis 30.000 Euro. Unsere Erfahrung ist aber, dass die meisten Industriefilme in dem Bereich von 5.000 bis 15.000 Euro einzuordnen sind. Nur bei sehr großen Projekten von großen Unternehmen kommen Industriefilm Kosten von über 15.000 Euro zustande. Wir empfehlen Ihnen nochmals, Ihren konkreten Bedarf unverbindlich bei einer Filmproduktion oder Werbeagentur anzufragen und kostenlos kalkulieren zu lassen. Sie werden erstaunt sein, wie günstig Ihr Industriefilm sein kann!

Nun fehlt nur noch ein Kostenpunkt: Gagen, Lizenzen und Nutzungsrechte.

Beispiele von Industriefilmen gibt’s in dem kostenlosen Industriefilm-Handbuch

Welche Lizenzen und Nutzungsrechte gibt beim Industriefilm?

Je nachdem, wie der Film eingesetzt wird, fallen unterschiedliche Lizenzkosten an – sogenannte Buy-Outs.

Wie viel kostet ein professioneller Sprecher?

Kaum zu glauben, aber 70% des Qualitätsempfindens kommt über den Sound. Daher ist ein professioneller Sprecher auch eine der wichtigsten Faktoren für die Industriefilm Kosten. Ein guter Sprecher hebt Ihren Industriefilm auf ein qualitativ hohes Level und verleiht dem Unternehmen gleichzeitig einen einzigartigen Klang.

Sogar die deutsche Stimme von Bruce Willis, Robert Redford oder Whoopi Goldberg ist nur einen Anruf entfernt – und häufig nur geringfügig teurer als unbekannte Profis. Die Sprecheraufnahmen werden in einem Tonstudio aufgenommen und der Sprecher bekommt über eine Regie Anweisungen über Sprachstil und Ausdrucksweise. Dadurch können Sie sicher sein, dass Sie eine professionelle Sprecheraufnahme bekommen.

Die Gage für einen professionellen Sprecher für einen Industriefilm liegt bei 450 bis 1.200 Euro (je nach Bekanntheitsgrad). Tonstudio und Regie kosten je nochmals ca. 100-200 Euro.

Was kostet die Musik?

Für viele Industriefilme wird extra neue Musik komponiert, die Thematik und Stil des Films unterstützen. Der Vorteil: man kann die Länge und den Aufbau des Songs bestimmen, sodass er genau in den Film passt. Komponierte Musik kostet im Durchschnitt 400-800 Euro. Für unter 400 Euro kann man schon vorhandene Musik aus Stock-Archiven nutzen. Dort hat man eine Auswahl aus tausenden Songs und kann sich für einen passenden Song entscheiden.

Muss ich für einen Industriefilm GEMA Gebühren bezahlen?

Die GEMA ist die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte und setzt sich für die Rechte von Musikern ein. Musiker können sich frei entscheiden, ob sie Mitglied der GEMA sein wollen oder nicht. Nicht jeder Song fällt daher unter den Einfluss der GEMA.

Als Faustregel gilt: Je bekannter der Musiker, desto wahrscheinlicher fallen GEMA-Gebühren an. Gerade wenn Sie bekannte Songs z.B. aus Filmen oder dem Radio wollen, fallen in den meisten Fällen GEMA-Gebühren an.

Oft sind bekannte Songs aus den Charts aber sowieso nicht sinnvoll für den Industriefilm. Wir greifen daher zum Beispiel auf eine grenzenlose Auswahl an GEMA-freier Musik zu, die sowohl von individuellen Komponisten als auch über Stockmusik-Archiven zu bekommen sind. Ihre Filmproduktion berät Sie sicherlich gerne dabei.

Übrigens: Ähnlich wie die GEMA, aber nicht auf Freiwilligenbasis ist die KSK Künstlersozialkasse. Jeder freischaffende Künstler (egal, ob Darsteller, Komponist, Maler, Journalist oder Designer) ist automatisch KSK-abgabepflichtig (aktuell: 4,2% der Rechnungssumme). Das betrifft auch alle Freelancer, Einzelunternehmer und Personengesellschaften im Filmbereich. Lediglich bei Rechnungen von Kapitalgesellschaften fallen keine KSK-Abgaben auf Ihrer Seite an; die übernimmt die Kapitalgesellschaft für Sie.

Kostet es, den Industriefilm auf Messen zu zeigen?

Die Messe ist der Ort, wo sich hunderte, wenn nicht tausende, von potentiellen Interessenten und Kunden von Ihnen aufhalten. Keine Frage also, dass sich der Industriefilm für den Einsatz auf der Messe lohnen kann.

Wenn Sie Ihren Industriefilm auf der Messe zeigen wollen, fallen neben Ihrem Messestand und der Standgebühr lediglich die Lizenzkosten an.

In einigen Fällen kann die Nutzungslizenz für die Messe bereits im Preis enthalten sein. Ansonsten können Sie auch hier einen Faktor 3 bis 5 ansetzen, je nach Art, Größe und Ort der Messe sowie gewünschte Dauer.

Unser Tipp: Buyouts. Je nach Firmengröße und Einsatzmedium des Films fallen unterschiedlich hohe Lizenzkosten an – sogenannte Buyouts. Wenn Sie sich alle Optionen offenhalten wollen, fordern Sie ein Full-Buyout. Eine Filmproduktion kann Ihnen häufig bessere Konditionen bieten oder aushandeln als kleinere Produktionen oder Freelancer.

Was kostet ein Industriefilm auf Englisch?

Einen Industriefilm auf Englisch zu produzieren oder in andere Sprachen zu übersetzen ist erfreulicherweise eine der günstigsten Angelegenheiten. Tatsächlich empfehle ich unseren Kunden oft und gerne, einen Industriefilm gleich in relevante Sprachen zu vertonen. So durften wir schon Sprachausgaben in Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Brasilianisch, Spanisch und fast auch Chinesisch aufnehmen.

Die meisten Filmproduktionen haben auch für internationale Sprachfassungen einen Pool von Native Speakern oder arbeiten mit Sprecher-Agenturen zusammen. Auch die Übersetzung stellt für das Netzwerk einer professionellen Filmproduktion keine Herausforderung dar.

Die Kosten für internationale Sprecher sind denen ihrer deutschen Kollegen etwa vergleichbar.

Industriefilm Kosten berechnen

Da Sie jetzt alle wichtigen Faktoren für die Industriefilm Kosten kennen, können Sie eine erste Preiseinschätzung angehen. Eine kurze Übersicht:

Kosten Vorproduktion
+  Kosten Dreharbeiten (Anzahl Drehtage x (Crew+Equipment+Location) + Luftaufnahmen)
+  Kosten Postproduktion (Schnitt + Vertonung + Animationen)
+  Gagen für Sprecher (deutsch/englisch) + evtl. Darsteller
———————-
=  Industriefilm Herstellungskosten
+  Lizenzgebühren für gewünschte Nutzungsart
+  Werbungs-/Schaltungskosten für gewünschte Verbreitungsmedien
———————-
= Industriefilm Auswertungskosten
Natürlich gilt immer noch: Jeder Industriefilm ist individuell und hat eine Vielzahl kleiner und großer Stellschrauben. Am besten legen Sie also ein Budget und ein Ziel fest, und freuen sich auf den Kostenvoranschlag samt Konzept, den Ihnen eine Filmproduktion Ihrer Wahl daraufhin unterbreitet.

Kosten sparen beim Industriefilm?

Das gute an einem individuellen Dienstleistungsprodukt wie dem Industriefilm ist es, dass durchaus Kosten eingespart werden können. Müssen es unbedingt alle Hallen sein, oder sind zwei Hallen ausreichend für den Film?

Denn wie bei jeder guten Dienstleistung können Sie auch beim Industriefilm zu einem Teil mitbestimmen, wie teuer das Ganze wird. Dabei dürfen Sie natürlich keine Wunder erwarten, denn Film ist zwar irgendwie magisch, aber zaubern können Filmproduktionen trotzdem nicht. Am besten machen Sie einfach einen unverbindlichen Beratungstermin mit der Filmproduktion Ihres Vertrauens aus.

Leistungen und Beispiele von einem Industriefilm.

Überblick verschiedener Preise an Beispielen

Zum Abschluss können Sie sich nun selbst ein Bild machen, welche Industriefilm Kosten welches Endprodukt ergeben können. Für einen ungefähren Überblick haben wir zu bestimmten Preisregionen ein Beispiel für Sie.

Natürlich sind nicht alle Kosten im Film direkt erkenntlich. Dinge wie Größe der Location oder Dauer der Vorproduktion lassen sich nur schwer aus einem Film herauslesen. Dennoch sollten die Beispiele Ihnen ein erstes Gefühl über Qualität und Anspruch geben, die man von den einzelnen Budgets erwarten kann.

Industriefilm 5.000 bis 10.000 Euro

Dieser Industriefilm ist ein produktfokussierter Film. Er zeigt die Prozesse der Herstellung und das fertige Produkt und stellt dabei die professionelle Arbeitsweise im Unternehmen dar. Hauptsächlich handelt es sich hier um reale Aufnahmen im Betrieb selber.

Industriefilm 10.000 bis 15.000 Euro

Ein Industriefilm, bei dem animierte Grafiken mit realen Aufnahmen kombiniert werden. Visuell ansprechend können so mehr Informationen an den Zuschauer gelangen.

Industriefilm über 15.000 Euro

Mehr Budget = mehr Equipment und Crew = mehr Qualität. Gerade in großen Industrieunternehmen wie der DTMT braucht man eine fähige Crew und das nötige Equipment, um die Vielzahl an Maschinen und Fachkräften darzustellen.

Fazit: Wie viel darf ein Industriefilm kosten?

Zusammengefasst lässt sich ein Industriefilm also bereits für 5.000 Euro produzieren, er kann aber auch 20.000 Euro und mehr kosten. Gerade bei großen Industrieunternehmen, die zum Beispiel mit einem besonders großen technologischen Vorsprung überzeugen, sind Industriefilme über 15.000 Euro keine Seltenheit. Dennoch sind schätzungsweise 80% aller Industriefilme bei 5.000 bis 15.000 Euro anzutreffen.

Einen besonders umfangreichen Überblick über verschiedene Best Practice Beispiele von Industriefilmen mit Anwendungsbeispielen, Kosteneinschätzungen und Statistiken haben Sie in unserem kostenlosen Industriefilm Handbuch.

Industriefilm – Leistungen und Beispiele im Überblick

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