Influencer Marketing – Wie Social Media Influencer Ihre Marke boosten können

Influencer Marketing – Wie Social Media Influencer Ihre Marke boosten können

Total
6
Shares

Was genau ist Influencer Marketing, wie findet man die richtigen Influencer fürs eigene Unternehmen – und wie bindet man sie zielführend ins eigene Social Media Marketing ein?

Influencer Marketing ist in aller Munde. Während einige immer noch über Grippeviren witzeln, erreichen andere bereits ganz neue Zielgruppen und wieder andere fahren damit komplett vor die Wand. Was ist Influencer Marketing und wie nutzen Sie das am besten für Ihr Unternehmen? Wir versuchen hier, ein bisschen Licht ins Thema zu bringen.

 

Was sind Influencer?

Influencer (engl. “to influence” = beeinflussen) sind private Meinungsführer in den Sozialen Medien. Durch die Professionalisierung und Globalisierung von Social Media haben sich Privatpersonen von einfachen Bloggern und “Freunden” zu echten Personen des öffentlichen Lebens mit kleinem Promi-Status entwickelt, die 10.000 bis zu mehreren Millionen Follower haben. Influencer gelten als sympathische und menschliche Experten, Vorreiter und Vorbilder auf ihrem Themengebiet. 

Die beliebtesten Themen von Influencern:

  • Mode & Accessoires
  • Gaming
  • Beauty
  • Reisen & Lifestyle
  • Musik
  • Fitness & Ernährung
  • Fußball

Die Zielgruppe, also Followerschaft von Influencern teilt sich auf in diese Bereiche und ist überwiegend jung, also 13-35 Jahre alt.

Im Prinzip sind die Influencer von heute ähnlich wie die Popstars und Promis von vor 10 Jahren. Wo früher Claudia Schiffer, Boris Becker und George Clooney für Werbungen eingesetzt wurden, grinsen heute die Lochis (YouTube Influencer Musik/ Comedy), Pamela Reif (Instagram Influencerin Beauty/ Mode/ Fitness/ Ernährung) und Bibi von Bibi’s Beautypalace (YouTube Influencerin Beauty/ Lifestyle) in die Kamera.

Im Prinzip sind die Influencer von heute ähnlich wie die Popstars und Promis von vor 10 Jahren.

Dadurch, dass diese Influencer gemeinsam mit ihrer Community “groß geworden” sind, werden sie von dieser als unabgehobene Gleichgesinnte auf Augenhöhe akzeptiert. Sie werden gleichzeitig als bescheiden und bodenständig angesehen und als Idole vergöttert.

 

Influencer Segmentierung

Der Begriff “Influencer” hat sich zwar erst in den 2010er Jahren durchgesetzt, aber im weitesten Sinne schließt er nicht nur die privaten Instagram-Stars, Youtube-Sternchen und Twitter-Experten ein (eine Liste der derzeit wichtigsten sozialen Netzwerke haben wir Ihnen hier zusammengestellt) ein, sondern jeden, der sich im Internet auf ein gewisses Themengebiet spezialisiert hat.

Dazu können auch Experten Ihrer Branche oder sogar Kunden von Ihnen zählen!

Influencer Segmentierung

  • Social Media Nutzer mit >1.000 Followern (v.a. auf YouTube, Instagram, Facebook und Twitter)
  • Journalisten & Blogger, Betreiber von Foren
  • Promis, Politiker & Fachexperten

 

Die 3 Influencer Typen

Wir verbinden Influencer normalerweise mit begeisterten Fans. Aber nicht nur diese sogenannten “Markenliebhaber” können Ihnen helfen. Sie können auch “Kritische Influencer” oder “Experten” nutzen, um sich in sozialen Medien stärker zu positionieren. Frei nach dem Motto “Auch schlechte PR ist PR!”

Die 3 Influencer-Typen:

  1. Markenliebhaber
  2. Markenkritiker
  3. Markenexperten

Markenliebhaber

Die bekannteste Gruppe im Influencer Marketing sind “Markenliebhaber”. Diese Influencer haben (oder entwickeln) eine starke, positive Bindung zu Ihrer Marke. Sie sind selbst “Fans” und stecken andere mit ihrer Begeisterung an. Ihre Aussagen sind meist persönlich, subjektiv und positiv.

Influencer Marketing mit “Markenliebhabern” eignen sich besonders für Unternehmen, die bereits eine (bekannte) Marke haben und/oder ein Produkt/eine Dienstleistung, von dem vergleichbare Produkte bereits von Markenliebhabern genutzt und gepriesen werden. Besonders eignen sich dafür die Bereiche Beauty, Lifestyle, Sport, Ernährung oder sonstige beliebte Themen.

Markenkritiker

Die “Markenkritiker” stehen Ihrem Unternehmen allgemein kritisch gegenüber oder haben schlechte Erfahrungen mit einem Produkt oder dem Unternehmen gemacht. Dadurch, dass sie sich negativ äußern, üben sie einen negativen Einfluss auf die Kaufentscheidung oder die Meinung Dritter aus – aber gleichzeitig erreichen auch sie, dass sich die Zielgruppe mit Ihrem Unternehmen auseinandersetzt.

Markenkritiker sind zwar zunächst schwieriger zu konvertieren bzw. anzuwerben als Markenliebhaber, aber durch ihre von Natur aus kritischen Qualitätsansprüche können sie bei entsprechend erfolgreicher Konvertierung zu Ihren treuesten Fürsprechern werden.

Influencer Marketing mit “Markenkritikern” eignet sich für alle o.g. Unternehmen bzw. Produkte, aber auch für B2B Bereiche und Technik, z.B. Hard- und Software, Unterhaltungselektronik oder professionelle Ausrüstung. Welche Vorteile Social Media allgemein für Unternehmen bietet, können Sie hier nachlesen.

Markenexperten

Die Influencer Gruppe der “Markenexperten” unterscheidet sich insoweit von den anderen beiden, als dass die Influencer nicht nur (subjektive) “Fans” bzw. “Kritiker” sind, sondern auf ihrem Gebiet tatsächlich hohe Expertise und Erfahrung haben. Sie greifen bei der Bewertung nicht auf ihr Gefühl oder ihre Meinung zurück, sondern (auch) auf ihr Fachwissen. Ein Influencer kann also gleichzeitig ein “Markenexperte” und “Markenliebhaber” bzw. “Markenkritiker” sein, wobei als Ratgeber auftreten und daher in der Regel neutraler berichten.

“Markenexperten” betreiben häufig Blogs oder Youtube Kanäle, auf denen sie verschiedene Produkte vergleichen, und sind noch stärker als die “Markenkritiker” in spezialisierten und technischen Themengebieten zu finden.

Die Zusammenarbeit mit “Markenexperten” ist vor allem für hochspezialisierte, technikaffine und solche Branchen erstrebenswert, die sich durch eine gewisse Professionalisierung auszeichnen möchten.

Markenliebhaber sind die Go-To Influencer für B2C Brands und Produkte, können aber unglaubwürdig wirken.

Markenkritiker sind schwerer zu konvertieren, aber ehrlichere Influencer und können die Reichweite erhöhen.

Markenexperten eignen sich vor allem für B2B- und Technik Brands.

 

Was ist Influencer Marketing?

Beim Influencer Marketing nutzen Sie die Reichweite und den Expertenstatus – vor allem aber die persönliche Bindung – der Influencer bei ihren Fans gezielt für Ihre Marketing- und Kommunikationszwecke. Ziel ist es, auf Grundlage des Vertrauens, das die Zielgruppe zu ihren Influencern hat, die Glaubwürdigkeit und Wertigkeit Ihrer eigenen Markenbotschaft zu steigern. Und natürlich damit auch den Absatz, denn Influencer haben eine der treuesten Followerschaften der heutigen Zeit.

Glaubwürdigkeit und Akzeptanz ist hier ein maßgeblicher Bestandteil: Der moderne Social Media Nutzer geht bei “herkömmlichen Promis” wie Heidi Klum oder Justin Bieber (obwohl diese ebenfalls von ihrer Zielgruppe geliebt werden) davon aus, dass sie nur Werbung für eine Marke machen, weil sie Geld dafür bekommen: Die Werbung ist also effektiv, aber unauthentisch. Währenddessen glaubt ein Großteil der Influencer-Followerschaft “ihren” Influencern, dass sie aus vollster Überzeugung Werbung machen – selbst, wenn diese als “bezahlte Partnerschaft” markiert ist.

Wenn sie es schaffen, mit Influencern zusammenzuarbeiten, gewinnen Sie authentische und starke Marken- oder Produktfürsprecher mit einer sehr engen Bindung zur Zielgruppe. Influencer können dadurch auch zum Beispiel Einfluss auf Ihre Bewertung und Beurteilung von Ihren Produkten, Dienstleistungen, Marken Ihrem Unternehmen oder Ihren Arbeitgebern ausüben.

 

Influencer Marketing in Zahlen

Eine Studie von G&J hat ergeben, dass Influencer Marketing Reichweite und Aufmerksamkeit erzeugt. Followern fällt auf, wenn ein Influencer eine Marke erwähnt, wobei sie die konkrete Botschaft der Influencer auch eindeutig Ihrem Unternehmen zuordnen. Mit einem Zuwachs von 34,9% können Influencer in hohem Maße Aufmerksamkeit für Sie erschaffen.

Influencer Marketing hilft außerdem bei der Steigerung der Markenbekanntheit, denn dabei wird die Brand Awareness um etwa 17,3% gesteigert und bei vorher eher unbekannten Marken sogar verdoppeln.

Influencer Marketing emotionalisiert und bietet Interaktionen. Die Influencer Kooperationen bauen eine starke Nähe zwischen Ihrem Unternehmen und Ihren Followern auf. Das resultiert in gesteigerten Werten für Glaubwürdigkeit und Vertrauen der Marke. Das Influencer Marketing kann Impulse für Ihren Vertrieb liefern: Die Kaufbereitschaft für eine Marke wird durch Influencer-Kooperationen etwa um 30% gesteigert und die Weiterempfehlungsbereitschaft sogar um 37%.

Influencer Marketing kann die Reichweite um 34,9% erhöhen, die Bekanntheit sogar verdoppeln und die Kaufbereitschaft um 30% steigern.

 

Influencer Marketing Anwendungsbeispiele

Influencer Marketing auf YouTube, Instagram, Facebook & Co. (einen Einblick welche Themen auf YouTube & Co. die Häufigsten sind, bekommen Sie hier) bedeutet, dass der Inhaber des YouTube Kanals über Ihre Marke bzw. Ihr Produkt spricht. Dazu ist es hilfreich, ihn mit dem entsprechenden Produkt auszustatten oder (falls es sich um ein immaterielles oder zum Zeigen ungeeignetes Produkt handelt) anderweitig für Brand Awareness zu sorgen, z.B. mit einer Cappy mit Logo, einem T-Shirt oder ähnlichem.

Die gängigsten Influencer Marketing Praktiken

  • Lookbooks (Präsentation von Mode oder Deko)
  • Hauls (Präsentation und Vergleich)
  • Unboxing (Auspacken von Paketen oder Produkten)
  • Tutorials (Anleitung für Produkte oder Dienste)

Lookbooks

Ein klassisches Beispiel für Influencer Marketing sind Lookbooks.  Dieses Instrument eignet sich für die Branchen Mode, Beauty, Lifestyle und Deko.

Dabei werden verschiedene Outfits zu den aktuellen Trends vorgeführt und gegenübergestellt. Sie werden bewertet und somit beeinflussen die Influencer schon die Meinung der Zuschauer.  Häufig lassen die Influencer ihre Community auch abstimmen. Eine direkte Verlinkung zu Ihrer Webseite oder Ihrem Online-Shop ist möglich und üblich.

Hauls

Ein weiteres Beispiel für Influencer Marketing sind Hauls. Sie sind eine weiter gefasste Abwandlung der spezialisierten Lookbooks und können auf jede Branche und auch für B2B- bzw. technikaffine Branchen angewendet werden. Hier werden selbst gekaufte oder auch von Unternehmen zugeschickte Produkte von den Influencern vorgestellt. Dabei zählt der Influencer die Vor- und Nachteile der jeweiligen Produkte auf und lässt seine eigenen Erfahrungen mit einfließen. Häufig schließt er mit einer Frage an die Fans, wer welches Produkt kennt und/oder bevorzugt. Auch hier sind Verlinkungen möglich und üblich.

Unboxing

Eine weitere beliebte Aktion sind Unboxings (dt.: “Auspacken”). Hierbei packt der Influencer etwas aus. Im Gegensatz zu Hauls, bei denen stets mehrere Produkte verglichen werden, handelt hierbei das ganze Video nur von diesem Produkt. Dieses wird dabei besprochen und erklärt. Unboxings eignen sich besonders für haptische Produkte (häufig im Hochpreis-Segment oder aber besonders nachhaltige/innovative Verpackung). Außerdem eignen sich Pakete mit mehreren (Überraschungs-)Produkten einer Kategorie sehr gut hierfür (z.B. Glossybox, HelloFresh, Outfittery, etc.)

Tutorials

Ebenfalls ein Beispiel für Influencer Marketing sind Tutorials. Hierbei erklärt der Influencer Ihr Produkt Schritt für Schritt und macht dabei indirekt Werbung für Produkt, Marke undUnternehmen. Sie können mit YouTubern oder Filmproduktionen (zum Beispiel Pathfinder Studios) zusammen arbeiten, um Tutorials zu ihren Produkten zu erstellen.

Passend dazu können Sie auch Reviews machen, bei denen Influencer ein Produkt ausführlich bewerten. Dabei sind diese Bewertungen oftmals subjektiv und gehen zum Teil auch kritisch mit den Produkten um. Diese Ehrlichkeit kann den Zuschauer zu Ihrem Kunden machen.

 

Besonderheit: Influencer Marketing auf Instagram & Co.

Das Influencer Marketing auf Instagram, Facebook und Snapchat ähnelt grundsätzlich dem oben Genannten. Allerdings hat der Influencer hier kein bis zu zehnminütiges Video zur Verfügung, sondern in der Regel nur ein einzelnes Bildposting mit Textergänzung.

Das Produkt kann dabei also nicht so ausführlich behandelt werden wie zum Beispiel auf YouTube, aber es erreicht meist mehr Personen. Häufig verweisen oder verlinken die Influencer von hier aus auf ihren Blog oder YouTube-Kanal, auf dem die ausführliche Version (vgl. oben) zu finden ist.

Visuell, visuell, visuell

Egal ob Lookbook, Unboxing oder Review: Gerade auf Instagram, aber auch auf Facebook und Snapchat steht die Bildästhetik im Vordergrund. Jeder Influencer hat seinen eigenen Bildstil und wird Ihr Produkt entsprechend einbauen. Häufig wird das Produkt prominent im Bild platziert und/oder der Influencer trägt es / hält es in Händen.

Weniger ist mehr

In der Regel werden Influencer nur mit Ihnen zusammenarbeiten, wenn Ihr Unternehmen, Produkt und Ihre Marke zu ihm passen. Aber manchmal ernten Influencer (und die damit verbundenen Unternehmen) auch Kritik von der Zielgruppe, wenn ein Produkt deplatziert oder unglaubwürdig inszeniert wird.

Jüngstes Beispiel hierfür ist der “Bifi Skandal” der Instagrammerin Donna Adrienne (ehemals Lifestyle Influencerin mit 34.000 Fans, mittlerweile ist ihr Profil auf “privat” geschaltet), die sich lasziv in der schäumenden Badewanne inszenierte, Bifi auf dem Wannenrand platzierte und in eine Bifi biss.

Daher werden manche Produkte auch nur dezent oder als Beiwerk, aber nicht Hauptfokus im Bild inszeniert.

Lookbooks sind hier auch möglich, doch werden diese dann nur spärlich besprochen. Kurze Unboxings sind auch auf Instagram möglich und für Sie sehr hilfreich. Diese geben den Zuschauer ein direktes Bild von Ihren Produkten und motiviert viel eher zum Kaufen.

Natürlich sind auch in den anderen Sozialen Netzwerken (auf welchen Netzwerken sich Ihre Kunden rumtreiben und wie Sie diese binden können, können Sie hier nachlesen) wie etwa Twitter, Snapchat oder Facebook Influencer Marketing Kampagnen zu finden. Die meisten Influencer nutzen gleich mehrere Kanäle, in denen sie die jeweiligen Botschaften platzieren. Auf Instagram und YouTube ist die Marktsituation bislang jedoch am weitesten fortgeschritten.

 

Influencer gewinnen: How-To

Sie wissen, was Influencer sind und was Influencer Marketing ist. Wie können Sie nun von diesem Wissen profitieren und vor allem – wie gelingt die Zusammenarbeit mit einem Influencer? Diese Checkliste kann Ihnen helfen:

  1. Glaubwürdigkeit
  2. Plattform
  3. Regeln der Zusammenarbeit
  4. Vergütung

Suchen Sie Influencer, zu denen Ihr Unternehmen passt und die Sie glaubwürdig vertreten können. Halten Sie zum Beispiel Ausschau nach Profilen, die ähnliche Marken wie Ihre besprechen oder in derselben Branche unterwegs sind. Wenn Sie mehrere Produkte haben, bieten Sie nur das an, das zum jeweiligen Influencer passt. Eine Steuerberatungs-Software passt vielleicht nicht zum Freelance Photography Influencer, aber eine Projektmanagement-Software schon.

Achten Sie darauf, dass der Influencer auf den Social Media Plattformen aktiv ist, auf denen sich Ihre Zielgruppe aufhält. User von Twitter, Instagram und Facebook unterscheiden sich in ihrem Nutzerverhalten und ihrer Demografie enorm. (Eine Übersicht über die verschiedenen Social Media Kanäle und mögliche Strategien geben wir hier.)

Wichtig ist auch, im Vorfeld die Regeln der Zusammenarbeit und die Vergütung zu klären. Darf der Influencer auch für Wettbewerber werben oder ausschließlich für Sie? Muss er eine bestimmte Anzahl oder Art von Postings machen? Stellen Sie das Produkt und ggf. ein Gewinnspiel? Das sind nur einige Beispiele für die Regelungen, die bei einer Influencer Zusammenarbeit getroffen werden müssen.

Bonus Tipp: Kreativbriefing

Bevor Sie mit Influencern zusammenarbeiten, kann ein Kreativbriefing hilfreich sein. Welche Fragen Sie sich dafür stellen sollten, haben wir in diesem Artikel für Sie aufbereitet.

Influencer Marketing: Vergütung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Influencer für ihre Arbeit zu vergüten. Einige Influencer haben bereits Richtlinien für die Zusammenarbeit mit Unternehmen aufgestellt, andere sind hier sehr offen und flexibel. Hilfreich ist es, wenn Sie vor Start Ihrer Influencer Kampagne selbst Regeln aufstellen. Diese Punkte können Ihnen helfen:

Vergütungsmöglichkeiten für Influencer:

  • Geschenke
  • Rabatt-Codes
  • Affiliate
  • Bezahlter Post
  • Geschenk: Sie stellen dem Influencer Ihr Produkt kostenlos zur Verfügung. Er darf es also nach der Besprechung behalten und weiterverwenden. Das eignet sich besonders, wenn es sich um einen “Markenliebhaber” handelt, da er es sich nicht selbst kaufen muss und somit auch einen persönlichen Mehrwert hat. Aber auch “Markenkritiker” und “Markenexperten” lassen sich durch kostenlose Produkte dazu überreden, diese zu testen bzw. besprechen.
  • Rabatt-Code: Wenn Sie keine Produkte verschenken möchten, können Sie dem Influencer eine Art “Mitarbeiterrabatt” einräumen. Er kann dann also dauerhaft vergünstigt einkaufen. Auch diese Variante ist bei “Markenliebhabern” am Erfolgreichsten. “Markenkritiker” und “-experten” lassen sich nicht immer darauf ein, selbst etwas zu bezahlen.
  • Affiliate: Sie können Influencer auch zu externen Vertriebskanälen machen und an dem durch sie generierten Umsatz beteiligen. Dabei geben Sie dem Influencer einen Code, den dieser an seine Follower verteilt. Wenn dann jemand unter Angabe dieses Codes bei Ihnen kauft, kann der Umsatz auf den Influencer zurückgeführt und der Influencer vergütet werden. Auf diese Art der Vergütung lassen sich fast alle Influencer ein, aber Ihr Geschäftsmodell muss Affiliates natürlich hergeben.
  • Bezahlter Post: Vor allem, wenn Sie mit großen Influencern zusammenarbeiten, können Sie niemanden mehr mit Geschenken und Rabatten locken. Einflussreiche Influencer kennen ihren Wert als Ihr Dienstleister und wollen dafür vergütet werden. Hier vereinbaren Sie eine (einmalige oder monatliche) Summe und im Gegenzug die Leistungen (Post-Anzahl, Inhalt, Dauer, Prominenz, etc.), die Sie vom Influencer erwarten.

 

Bonus-Tipp: Kleine Fische

Stürzen Sie sich nicht ausschließlich auf die großen Fische mit 50.000 und mehr Followern. Aktuell die beliebtesten Profile sind sogenannte “Micro-Influencer” mit 1.000 bis 50.000 Followern. Diese haben eine sehr enge Bindung zu ihrer Zielgruppe und sind sehr gut (und z.T. sehr günstig) zu haben.

Als vorbildliche Filmproduktion des 21. Jahrhunderts haben wir natürlich auch verschiedene Mini-Influencer im Portfolio. Zum Beispiel:

@tom.wolt auf Instagram:
Themen: Fitness – Film – Motivation – Travel 💪🏼🐶🎥💭🤩🏝
@yvonne.westphal auf Instagram
Themen: #Books #Pink #Lifestyle #Glamour #Love
@michael_visuals_ auf Instagram
Themen: Travel, Nature, Aerial, Landscape, Film

Diese drei Profile – obwohl die Personen dahinter in derselben Filmproduktion arbeiten, sind von Grund auf unterschiedlich. Bestimmt fallen Ihnen schon Marken, Produkte oder Unternehmen ein, die authentisch zu diesen Micro-Influencern passen würden.

Sie können uns aber auch jederzeit ansprechen! Wir kennen uns aus.


Wenn Sie jetzt die ein oder andere Idee haben, was Influencer Marketing ist und wie es Ihre Marke boosten kann, dann hat sich dieser Artikel schon gelohnt. Abonnieren Sie am besten direkt unseren Newsletter, um zukünftige Blogartikel direkt ins Email-Postfach zu erhalten.

Wir freuen uns, wenn Sie noch weitere Inspiration auf diesem Blog finden, uns weiterempfehlen oder unseren Newsletter abonnieren.

Besuchen Sie uns auch auf unseren Social Media Kanälen:
@PStudios auf Twitter
@pathfinder.studios auf Facebook
@pathfinderstudios auf Instagram

Bis bald!

Mehr davon?

Abonnieren Sie die neuesten Marketing-Tipps direkt in Ihr Postfach

You May Also Like