Junge lachende Frau vor gelbem Hintergrund

10 Tipps, die sofort Ihr Unternehmens-Image verbessern

Ein gutes Unternehmens-Image ist wichtiger denn je. Hier haben wir 10 Tipps für Sie, mit denen Sie noch heute Ihr Unternehmens-Image verbessern können.
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Ein gutes Image ist für Unternehmen in Zeiten von Social Media unfassbar wichtig geworden. Informationen verbreiten sich schneller denn je und Meinungen von Bekannten und Unbekannten mindestens genauso wichtig wie klassisches Marketing und Werbung geworden. Hier finden Sie 10 Tipps, mit denen Sie noch heute Ihr Unternehmens-Image verbessern können.

1. Legen sie ein Google my Business Profile an

Sie können (und wollen hoffentlich) nicht verhindern, dass man nach Ihnen sucht. Also können Sie genauso gut direkt die Kontrolle über das Suchergebnis übernehmen. Durch Google my Business werden Sie kostenlos bei treffenden Suchanfragen prominent in der rechten Spalte angezeigt. Außerdem fasst Google dort vorhandene Bewertungen von Google und Fremdportalen, Google Maps Einträge, Adresse, Telefonnummer und sonstige relevante Firmeninformationen zusammen. Cool oder? Der perfekte erste Tipp, Ihr Image zu verbessern.

So sieht das bei uns aus:

Screenshot einer Google Seite von Pathfinder Studios
Die Google My Business Ansicht, wenn Sie “Pathfinder Studios” googlen

Vorteile von Google My Business im Überblick:

  • Kostenlos
  • Blitzschnell
  • Selbst editierbar
  • Prominent bei jeder Google-Suche

2. Bitten sie gute Kunden und Mitarbeiter um Bewertungen

Google liebt gut bewertete Unternehmen, Kunden lieben gute bewertete Unternehmen, potentielle neue Mitarbeiter lieben gut bewertete Unternehmen – und wenn Sie ehrlich sind, lieben auch Sie es, wenn Ihr Unternehmen gut bewertet wird.

Warum beginnen Sie nicht jetzt gleich? Am besten bei den Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern, die sowieso schon Fan von Ihrem Unternehmen sind. Je nachdem, ob Ihr aktuelles Unternehmensimage neutral oder beschädigt ist, macht es Sinn zunächst die “sicheren” Bewertungen ins Haus zu holen, bevor Sie gleich Rundmails an jeden versenden.

Dafür gibt es allgemeingültige Portale wie:

  • Google (Google My Business)
  • Facebook
  • Jobbörsen (Praktikumsportale, Jobportale)

Aber auch branchenspezifische Portale wie:

  • Freizeit & Reisen (z.B. Yelp, Tripadvisor)
  • Ärzteportale (z.B. Jameda)
  • Produktportale und Onlineshops (z.B. Amazon)

Bonus-Tipp: Kundenbeziehung stärken

Wenn Sie schon dabei sind Ihre Kunden wegen einer Bewertung zu kontaktieren, fragen Sie doch direkt, wie das letzte Projekt/ der letzte Einkauf verlief. Denn Image verbessern ist ein niemals endendes Projekt und jede noch so kleine positive oder negative Information hilft Ihnen, das nächste Level zu erreichen. Bei Produkten könnte man für zukünftige Kunden direkt eine Feedback-Visitenkarte mit URL auf die Verpackung platzieren.

3. Erstellen Sie Social Media Seiten und einen Contentplan

Nur für den Fall, dass Sie in dieser Sekunde bereits auf den Anmeldeseiten diverser Plattformen sind: In der Überschrift steht auch “Contentplan”. Zuerst also setzen Sie sich mit ihren besten Social Media Power-Usern, Textern und Hobby-Fotografen zusammen und überlegen sich wie die “Operation Social Media” langfristig funktionieren kann. Recherchieren Sie auch die für Sie relevanten Social Media Kanäle (z.B. Facebook, Instagram, Twitter, LinkedIn, Xing, Youtube).

Außerdem sollten Sie klären: Wer wird der Verantwortliche für diesen Bereich? Wenn sie niemanden dazu ernennen, werden Ihre Social Media Kanäle sterben sobald die erste Begeisterung intern verebbt ist oder sonstiger Alltagsstress die Prioritäten verschiebt. Und nein, es darf kein Praktikant sein. (Warum, lesen Sie auch in meinem Artikel “Wie Unternehmen ihr Image verbessern“.) 

  • Definieren Sie relevante Social Media Kanäle
  • Benennen Sie eine/n Verantwortliche/n
  • Legen Sie die Profile an
  • Erstellen Sie Redaktionspläne

4. Starten sie einen Blog mit Redaktionsplan

Schon wieder ein weiteres “Plan”-Wort in der Überschrift. Ich weiß, ich weiß – Sie waren schon fast mit dem WordPress Download fertig, als dieses “Redaktionsplan” Ihnen den Tag vermieste.

Glauben Sie mir, ohne Redaktionsplan wird der Hype nicht lange anhalten und Google SEO nicht zünden. Zunächst müssen Sie mit Ihrem Team klare Themen recherchieren – am besten sogar abgestimmt mit ihrem Social Media Contentplan. Danach terminieren Sie die ersten Artikel (vorausgesetzt, Sie wissen bereits, wer sie schreiben soll – Nein, keine Praktikanten!) und legen gut einhaltbare Deadlines fest. Langfristiges Denken ist auch hier das Ziel.

  • Überlegen Sie, zu welchem Thema Sie Mehrwert für Ihre Kunden schaffen können
  • Benennen Sie eine/n Verantwortliche/n
  • Erstellen Sie Redaktionspläne

5. Gehen Sie negativem Feedback nach

Der Umgang und die Begrüßung negativen Feedbacks ist ein unfassbar wichtiger Schlüssel, mit dem Sie Ihr Image verbessern können. Diese Mentalität, Fehler machen zu dürfen und negative Kritik zuzulassen, muss sich zwangsweise durch die gesamte Firma ziehen und speziell von jedem verinnerlicht werden, der in irgendeiner Form Kundenkontakt hat.

Mit etwas Glück (je nachdem, wie man es sieht) finden Sie dadurch sofort eine oder mehrere Ursachen von Imageproblemen in Ihrem Unternehmen. Frei nach dem Sprichwort: “Wo Rauch ist, ist bekanntlich auch Feuer”.

Negatives Feedback muss nicht zwangsweise nur von Kunden kommen, auch Ihre Mitarbeiter sind enorm wichtig. Jeder Mitarbeiter ist dank Social Media ein eigener PR-Kanal geworden, der jetzt bereits für oder gegen Ihr Unternehmen arbeitet.

6. Seien Sie selbstkritisch

Ein selbstkritischer Blick kann so einige Probleme lösen. Manchmal fällt es uns schwer, aber treten Sie mal bewusst einen Schritt zurück und kritisieren Sie sich selbst. Jetzt sofort! Wenn Sie Ihr kritischster Kunde wäre, was würden Sie kritisieren?

Es geht dabei nicht einmal unbedingt um selbstverschuldete Image-Schwächen, sondern vielleicht um falsche Prioritäten. Vielleicht wurden auch Probleme als unbedeutend abgetan oder Mitarbeiter fürchten sich, offen Kritik zu äußern (das ist übrigens gar nicht so selten). Wenn Sie sich ein selbstkritisches Mindset zulegen, können Sie sofort den einzigen Problempunkt abhaken, über den Sie zu 100% die Kontrolle haben: sich selbst.

  • Tun Sie so, als wären Sie Ihr ärgster Kritiker
  • Zählen Sie mindestens 3 Dinge auf, die Sie kritisieren würden
  • Treffen Sie Gegenmaßnahmen oder definieren Sie Reaktionen
  • Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter, Kritik zu äußern

7. Überarbeiten sie ihre Email-Fußzeile

Die Email-Fußzeile wird oft übersehen, dabei ist sie heute fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Laut einer Bitkom-Studie erhält der durchschnittliche Berufstätige 21 Emails pro Tag, davon erhalten 8% sogar 50 und mehr Emails pro Tag. (Danke an die Kollegen von emailmarketingblog.de fürs Zusammentragen!)

Hier können Sie also sofort ansetzen. Denn hier haben Sie jede Menge Platz für Ihren kostenlosen Werbeblock. Pflicht sind die Kontaktmöglichkeiten (mindestens Telefon und Email, ideal auch Handynummer und eventuell Social Media Accounts) der schreibenden Person – auch in Antworten. Meine Kolleginnen nutzen Email-Verläufe als ausgelagertes CRM und werden es Ihnen danken, wenn sie Sie direkt aus den Informationen Ihrer Email-Fußzeile anrufen können anstatt unser Kundenmanagement-System öffnen zu müssen.

Wie unterschiedlich Sie Ihre Fußzeile nutzen können, sehen Sie bei uns und unserem Partner WWM / Rocketexpo :

Screenshot einer Email Fußzeile am Beispiel Pathfinder Studios
So nutzt Pathfinder Studios die Email Fußzeile für Blog und Auszeichnungen
Screenshot einer Email Fußzeile am Beispiel Pathfinder Studios
So nutzt WWM die Email Fußzeile für bebilderte Auszeichnungen

So können Sie nicht nur Ihr Image verbessern, sondern auch Ihr Marketing und sogar Ihren Umsatz. Wie wäre es mit der Promotion Ihres neuen Firmenblogs oder einem Link zu Ihren Bestseller-Produkten? Auch Auszeichnungen können hier platziert werden. Und selbstverständlich die freundliche Bitte, Sie zu bewerten. Haben Sie einen Imagefilm, können Sie auch den verlinken.

Wichtig dabei ist, dass Sie es nicht übertreiben und nicht ins Visier der übereifrigen Anti-Spam-Scripts geraten. Bleiben Sie unbedingt wachsam, ob Mitarbeiter plötzlich Probleme mit dem Senden von Mails bekommen oder vermehrt Unzustellbarkeits-Meldungen erhalten. Manchmal kann es vorkommen, dass zu viele Verlinkungen zur false-spam Identifikation führt. Sollte dies bei mehreren Kontaktpartnern der Fall sein, reduzieren oder verändern sie die Links entsprechend.

  • Gestalten Sie Ihre Email-Fußzeile neu gemäß Ihrem Image
  • Senden Sie immer Kontaktinformationen
  • Social Media Kanäle sind ein Bonus
  • Arbeiten Sie mit Bildern, Farben und Texteinblendungen
  • Verlinken Sie Blogs, Produkte oder Videos
  • Platzieren Sie Auszeichnungen und Preise

8. Fragen Sie Ihre Kunden, ob Sie noch etwas für sie tun können

Dieser Tipp zum Image Verbessern ist simpel in der Theorie, muss aber ebenfalls zunächst in die Köpfe der Mitarbeiter gebracht werden. Es gibt kaum einen besseren Weg, das Image ihres Unternehmens zu verbessern als Kunden das Gefühl zu geben, bestmöglich aufgehoben zu sein.

Beenden Sie jedes Gespräch und Telefonat mit der Frage, ob Sie noch anderweitig behilflich sein können.

In 90% aller Fälle wird Ihr Gesprächspartner verneinen. Aber in 99% aller Fälle wird er das gute Gefühl haben, bei Ihnen in besten Händen zu sein. Denn die Frage – sofern Sie und Ihre Mitarbeiter sie wirklich ernst meinen – zeigt ehrliches Interesse am Kunden und, dass Sie bereit sind noch einen Schritt weiter zu gehen als das Kundenanliegen es zunächst verlangte.

 

9. Planen und setzen Sie einen Imagefilm mit Auswertungsplan um

Disclaimer: Ja, Sie befinden sich auf der Seite einer Filmproduktion. Dieser Tipp ist trotzdem rein objektiv.

Wenn Sie nach den Tipps aus diesem Artikel und unserem Hauptartikel “Wie Unternehmen ihr Image verbessern können” den Punkt erreicht haben, an dem Sie sich des Image-Potenzials Ihres Unternehmens sicher sind, müssen Sie es früher oder später kommunizieren. Ob auf Messen, für Vertriebspräsentationen oder Ihrer Webseite, ob für Besuchergruppen oder Bewerber – ein Imagefilm könnte genau das richtige Werkzeug sein, um Ihre Vorarbeit in Sachen Image emotionalisiert zu präsentieren.

Doch auch hier ist wieder ein “Plan”-Wort mit in der Überschrift. Denn damit sich Ihr Imagefilm rentiert, sollten Sie einen klaren Verwertungsplan haben. Idealerweise schon, bevor Sie den Imagefilm produzieren. Eine gute Filmproduktion kann Sie hierzu auch kompetent beraten, wenn Sie zwar ein Ziel haben, aber noch keine Verwertungs-Ideen. 

Übrigens gibt es auch Unternehmen, die je nach Situation oder Branche gar keinen Imagefilm benötigen, 10 Beispiele finden Sie in diesem Artikel.

 

10. Updaten und SEO-optimieren Sie Ihre Homepage

Ich habe mal einen Spruch gehört, der besagt: “Was nicht auf der ersten Seite von Google zu finden ist, das existiert nicht.”

Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, dennoch: Fast jeder Mensch sucht online – nach Antworten, Inspiration, Kaufentscheidungen. Ganze 3,5 Milliarden (!) Suchanfragen weltweit. Täglich! (Danke an die Kollegen von Wordstream.com für’s Zusammentragen. (Link auf Englisch).)

Eine moderne Homepage muss Ihr Unternehmen nicht nur zeitgemäß präsentieren, sondern vor allem optimiert auf SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) und auf Mobilgeräte sein. Der Grund: Ohne SEO wird niemand Ihre Seite finden und ohne Mobil-Optimierung will sie keiner besuchen.

Mobiloptimiert heißt unter anderem, dass das Layout “responsive” ist und sich unterschiedlich großen Bildschirmen anpasst. Dazu programmiert man heute idealerweise “mobile first” – zuerst das Smartphone, dann der Desktop-Browser”. Darüber hinaus sollte die Seite schnell laden; alles über 3 Sekunden ist nicht akzeptabel und wird von Google abgestraft. Alle Buttons sollten auch mit Wurstfingern zu treffen sein und die Schriftgröße gut leserlich sein.

Sie sehen: Viele SEO Aspekte werden durch eine saubere Mobiloptimierung bereits erfüllt. Zusätzlich benötigt Google eine klare Seitenstruktur und Kerninhalte, unter denen Sie bei Google aufgefunden werden möchten.

 

Bonus Tipp: Setzen Sie Auszeichnungen und Kundenstatements auf Ihre Webseite

Da Sie gerade ohnehin auf Ihrer Webseite sind (und nach Tipp 1 positive Statements Ihrer Kunden erhalten haben), setzen Sie als Bonus doch gleich noch Ihre neuen Auszeichnungen, Social Media Kanäle, Kunden- und Mitarbeiterbewertungen und Kundenstatements auf die Webseite.

Damit wird aus der gesamten schnellen 10-Tipp-Imageverbesserungs-Kampagne nun entgültig eine runde Sache 😉

 

Wenn Sie sich tiefergehend mit dem Thema “Imageverbesserung” befassen möchten, empfehle ich Ihnen folgende Artikel:

  1. Wie Unternehmen ihr Image verbessern können
  2. Der Imagefilm – Alles, was Unternehmen wissen müssen
  3. Wann Sie KEINEN Imagefilm brauchen: 10 Beispiele
  4. Unternehmensporträt: Der professionelle Vorstellungsfilm
  5. Bester Imagefilm 2019 – Liste der besten Imagefilme

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